Superfood des Monats: Gerstengras

Superfood des Monats: Gerstengras

Gerstengras erobert immer mehr den Markt der Nahrungsergänzungsmittel. Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara stoß bei einer Untersuchung vor mehreren Jahrzehnten auf das Superfood: Er fand heraus, dass Gerstengras das vitalstoffreichste Blattgemüse ist. Gerstengras weist eine ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte auf. Zum Vergleich: Es enthält elfmal so viel Calcium wie Kuhmilch, fünfmal so viel Eisen wie Brokkoli oder Spinat und siebenmal so viel Vitamin C wie Orangen!

Das leuchtend grüne Pulver wird aus der Gerstenpflanze gewonnen. Dazu werden die Blätter der jungen Pflanze gefriergetrocknet und gemahlen.

 

Welche Wirkung hat Gerstengras?

Aufgrund seiner Fülle an Nährstoffen wirkt sich Gerstengras positiv auf die Gesundheit aus.

Heutzutage leiden viele Menschen an Übersäuerung. Folgen davon sind eine niedrige Leistungsfähigkeit, häufiges Unwohlsein und Sodbrennen. Zurückzuführen ist diese Übersäuerung auf die Ernährung. Häufig werden zu viele säurebildenden Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Fleisch, Wurst, verarbeitete Milchprodukte und Süßigkeiten konsumiert. Durch die Einnahme von Gerstengras, welches eines der basischsten Lebensmittel ist, kann der Säure-Base-Haushalt wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden.

Der im Gerstengras enthaltene Wirkstoff Proanthocyanidin kann einen positiven Effekt auf Haut und Haare haben. Es wurden beispielsweise Verbesserungen des Hautbildes bei Akne und Neurodermitis festgestellt. Zudem können Bindegewebs- und Hautstraffungen sowie eine schnellere Heilung von Hautverletzung erreicht werden.

Gerstengras enthält außerdem Mikronährstoffe und B-Vitamine, welches den Haarwachstum fördern und das Haar kräftigen können. Zudem kann Gerstengras die Darmflora aktivieren und den Cholesterin- sowie Blutzuckerspiegel senken.

 

Wie sollte man Gerstengras zu sich nehmen?

Gerstengras gibt es in Pulver- oder Kapselform. Das Pulver kann in Wasser oder Fruchtsaft aufgelöst und getrunken werden. Jedoch ist der Geschmack gewöhnungsbedürftig, weshalb viele auf Kapseln zurückgreifen. Alternativ kann man das Pulver in einen grünen Smoothie geben: Dazu einfach eine Banane, einen Apfel oder eine Mango, eine Handvoll Blattspinat, einen halben Teelöffel Kokosöl, 100ml Apfelsaft, 100ml Wasser und einen Teelöffel Gerstengraspulver in den Mixer geben und pürieren.

Nicht geeignet ist der Verzehr durch heiße Getränke, weil dadurch wertvolle Nährstoffe verloren gehen können.